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Rezension: Der Sommer, als ich starb von Ryan C. Thomas

 

 

Ein Horrordebüt der Extraklasse

Rezensionsexemplar
 
 
 

 

 

“Der Sommer, als ich starb” wollte ich unbedingt lesen. Das Cover finde ich einfach klasse und der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb.

Schreibstil, Inhalt und Handlung

 

Kaum hielt ich das Buch in den Händen schon begann ich mit dem lesen. Das Buch beginnt eher ruhig, ich lernte Roger und seinen besten Freund Tooth kennen. Die beiden wollen einen ausgelassenen Sommer miteinander verbringen. Als sie schließlich auf einer Lichtung auf leere Bierdosen schießen, hören sie die Schreie einer jungen Frau. Kurzentschlossen wollen sie der Frau helfen doch sie ahnen nicht das sie sich geradewegs in die Hölle begeben….

Das Buch beginnt ziemlich ruhig, ich lernte Roger und Tooth kennen die sich auf einen gemeinsamen Sommer freuen. Ihre Ziele? Anhängen, Bier trinken und ein wenig Gras rauchen, ein wahrhaft perfekter Plan. Doch Tooth hat mehr im Sinn und so überredet er Roger zu Schießübungen.  Die in einem blutigen Albtraum endet…. 

Der Schreibstil des Autoren liest sich locker und sehr flüssig, er schreibt ehrlich und direkt zudem ist sein Stil fesselnd und detailliert, sehr detailliert.

Der Einstieg ins Buch war eher ruhig, der Autor nimmt sich Zeit die Charaktere detailliert vorzustellen. Dadurch lernte ich beide Charaktere und ihr Leben sehr viel intensiver kennen.

Dann nimmt das ganze eine Wendung und es geht Schlag auf Schlag. Als Leser hatte ich das Gefühl kaum Luft zu bekommen. Roger und Tooth sind in den Fängen eines Sadisten und seines Hundes und was die beiden dort erleben müssen sprengt jegliche Vorstellungskraft.

 

Blutig und extrem brutal 

Die Folterszenen wurden bis ins kleinste Detail geschildert. Dort wo andere Autoren aufhören fängt Ryan C. Thomas erst an. Es wurde extrem brutal, blutig und ekelig. Teilweise kam selbst ich an meine Grenzen. Es gab eine Szene da brauchte ich eine Pause und musste erst einmal Luft holen. Das ganze bewegte mich sehr, dadurch das man die Protagonisten genauer kennen gelernt hat leidet man quasi noch schlimmer mit den beiden.

Es ist von Anfang an klar das ein Charakter überlebt. Doch wie gestaltet sich das Leben nach einem solchen Trauma? Manchmal scheint der Tod doch die bessere Lösung zu sein….

 

 

Zur Handlung brauche ich nicht viel sagen, nur so viel: Es war spannend bis zum bitteren Schluss. Ich hatte zudem absolut keine Ahnung wie das ganze ausgehen würde.

Das Ende an sich empfand ich als passend, selbst zum Schluss hin holt der Autor alles raus was möglich ist. Demnach gleicht das Ende einem blutigen und verzweifelten Showdown.

Dieses Buch hat mich mehr als überrascht. Es fesselte mich und es bescherte mir die verschiedensten Emotionen. Für mich ist dieses Debüt des Autoren ein wahres Highlight welches meine Erwartungen bei weitem übertroffen hat.

 

 

Ein kleiner Hinweis:

Dieses Buch ist mit Sicherheit nichts für zartbesaitete Leser und solltet ihr zudem einen empfindlichen Magen haben, dann würde ich euch ebenfalls vom lesen abraten. Für Liebhaber der extremen Literatur ist dieses Buch hingegen ein wahres Highlight! Klare Lese und Kaufempfehlung.

 

Fazit:

Mit “Der Sommer, als ich starb” gelingt Ryan C. Thomas ein Horrordebüt der Extraklasse. Dieses Buch ist ein MUSS für Liebhaber der extremen Literatur und genau deshalb bekommt es von mir die volle Punktzahl.

 

 

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Ein Kommentar

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    Juliette

    Uff, okay. Extrem brutal … davor hatte ich bisher immer richtig Angst 😀 Ich werde mir mal eine Leseprobe davon suchen und schauen, wie lange ich es aushalte 😀

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