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Rezension: “Population Zero” von Wrath James White

 

Der Typ ist total irre!

Aber zumindest schont er die Umwelt.

[Werbung, unbezahlt]

 

 

Todd Hammerstein ist Umweltaktivist und Sozialarbeiter. Er besitzt kein Auto, isst kein Fleisch und verzichtet auf Milch. Umweltverschmutzung und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen sind ihm zuwider. Als größter Verursacher der Schäden an Mutter Erde sieht er den Menschen: Massenhafte Produktion von Müll, Abholzung von Regenwäldern und Vergiftung der Luft durch Abgase.

Wrath James White: Population Zero

Bei seiner Arbeit hat er täglich mit drogensüchtigen Schwangeren und sozialschmarotzenden Müttern zu kämpfen. Werdende Eltern, die ein neues umweltschädigendes Leben in die Welt setzen. Väter, die sich keine Kinder leisten können, aber trotzdem weiterhin neue produzieren. Familien, die das Essen ihrer Kinder nicht bezahlen können, aber dennoch ein müllerzeugendes Lebewesen nach dem anderen zur Welt bringen. Wenn es so weiter geht, werden in etwa 50 Jahren doppelt so viele Menschen auf der Erde leben wie bisher.

Um diesen Trend zu stoppen, und die Erde vor der sicheren Vernichtung zu bewahren, beschließt er zu handeln. Der eigentlich sonst so ruhige und fürsorgliche Todd muss sich deshalb vorbereiten und wirksames, brauchbares Material für seine Rettung der Welt beschaffen – im Werkzeugladen um die Ecke. Mit Hilfe einer ausgedruckten Anleitung aus dem Internet versucht er so, die Zeugungsfähigkeit seiner SozialhilfeempfängerINNEN zu unterbinden. Das benötigt jedoch Übung und gestaltet sich schwieriger als gedacht, wie er schnell bemerkt…

 

Mein Leseeindruck

“Population Zero” lässt sich flüssig lesen. Es ist nicht unbedingt extrem harte Kost. Wer gerne Horror und Thriller liest wird dieses Buch vermutlich problemlos verdauen können. Ich empfand es nicht unbedingt extrem, wenn auch einige Passagen durchaus gewisse Härte zeigen. Die Geschichte ist im Fluss, im Großen und Ganzen spannend und ich hatte nie das Gefühl, dass es langweilig wurde.

Erschreckend, oder auch faszinierend, war für mich die Verwandlung eines scheinbar normalen, freundlichen Sozialarbeiters zum Rächer der Umwelt. Die Verwandlung eines ruhigen und netten Menschen zu einem verrückten und wahnsinnigen Irren. Zu jemanden, der aufgrund einer fixen Idee mit einfachsten Mitteln Menschen grausamst quält. Als Fazit kann ich sagen, dass es sich gut lesen lässt und einigermaßen spannend erzählt wird. Mein absolutes Highlight aus diesem Genre ist es zwar leider nicht geworden, aber für Horror-Fans ist es durchaus kein Fehler, es zu lesen. Im Gegenteil: Ich denke, man sollte es sogar gelesen haben. Definitiv war es nicht mein letztes Buch aus dem Festa Verlag und von Wrath James White.

 

Buchreihe: Festa Extrem, Band 9

Genre: Horror / Extrem

Verlag: Festa Verlag

Erstveröffentlichung: 28. Oktober 2014

Originalsprache: Englisch

Medium: Paperback

Meine Bewertung:  ★★★★

Spielt in: USA

 

 

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