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Rezension: “Das Leben, das wir begraben” von Allen Eskens

 

Ruhiger Thriller mit Tiefgang

Super, mit kleinen Schwächen

[Werbung, unbezahlt]

 

 

Ich habe den Thriller “Das Leben das wir begraben” von Allen Eskens aus dem Festa Verlag von einer lieben Freundin (Vanessa, kennt die zufällig jemand?) geschenkt bekommen, wir hatten es dann zusammen gelesen. Damals kannte ich lediglich das Cover, ansonsten wusste ich noch nichts über dieses Buch aus dem Festa Verlag. So begannen wir also zu Lesen, ohne dass ich zumindest den Klappentext kannte. ?

Der Schreibstil von Allen Eskens bei Das Leben, das wir begraben ist sehr einnehmend. Obwohl die gesamte Story eher “flach” (nicht im negativen Sinne) ist, also ohne großartigen Thrill und dergleichen, möchte man doch immer sofort weiterlesen. Der Autor versteht es, des Leser für sich zu vereinnahmen, ihm die Tiefe der Geschichte tatsächlich näher zu bringen. Das Leben das wir begraben ist wirklich gut geschrieben und es macht Spaß, es zu lesen. Man fühlt sich wohl dabei, auf eine seltsame Art. Es ist eine Story, der man folgen muss, die man nachempfinden und verstehen möchte.

 

Eine kleine Kritik

Das Leben, das wir begraben von Allen EskensEinen kleinen Punkteabzug gebe ich allerdings. Obwohl das Buch von Allen Eskens ein wirklich gutes Buch mit viel Tiefe, guter Story und rotem Faden ist, empfand ich einiges (weniges) etwas übertrieben. Zu nennen wäre da eine dargestellte Vergangenheit der Protagonisten. Ebenso konnte ich gewisse Denkmuster bzw. Entscheidungen von ihnen nicht immer wirklich verstehen – zu irrational. Die Personen sind sehr echt, reell, liebenswürdig gezeichnet, daher passten diese Dinge dann so gar nicht in das Muster. Es war aber nicht unbedingt schlimm oder störte großartig beim Lesen, jedoch reicht es nicht für ein absolutes Highlight mit 5 Sternen. Auch das Buchende kam mir etwas zu “plötzlich”. Es wurde zwar alles wichtige erklärt, jedoch ist es sehr abrupt und ohne einer von mir erwarteten Pointe zu Ende – das fand ich etwas schade.

 

Meine Meinung zu Das Leben, das wir begraben

Allen Eskens hat Das Leben das wir begraben sehr gut geschrieben, kleinere Schwächen vorhanden, Kauf-/Leseempfehlung wird ausgesprochen 🙂 Es ist durchaus ein Buch, das man gelesen haben sollte.

 

“Das Leben das wir begraben” von Allen Eskens

»Wenn das Schicksal mir damals wirklich ins Ohr geflüstert hätte – wenn ich gewusst hätte, dass dieser Besuch so viele Dinge ändern würde – hätte ich dann einen sichereren Weg gewählt? Wäre ich links abgebogen, wo ich rechts abgebogen bin?«

Der Student Joe Talbert muss fürs College mit einem völlig Fremden ein Interview führen. Dafür sucht er in einem Pflegeheim nach der passenden Person und trifft auf den krebskranken, im Sterben liegenden Carl Iverson.

Doch Iverson ist kein harmloser alter Mann. Er ist ein verurteilter Mörder. Vor 30 Jahren soll er ein Mädchen missbraucht, umgebracht und in seinem Schuppen verbrannt haben. Nach einigen Gesprächen erkennt Joe, dass etwas an dem grausamen Mordfall nicht stimmt. Es gibt zu viele Widersprüche. Joe überkommt eine regelrechte Besessenheit, die Wahrheit herauszufinden … Doch das könnte seinen eigenen Tod bedeuten!

 

Buchreihe: Festa Must Read

Genre: Thriller

Verlag: Festa Verlag

Erstveröffentlichung: 25. Juli 2018

Originalsprache: Englisch

Medium: Paperback

Meine Bewertung:  ★★★★

Spielt in: USA

 

 

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