Kerstin Gier: Silber - Das erste Buch der Träume, Rezension - Bücherschwarm
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Rezension: “Silber – Das erste Buch der Träume” von Kerstin Gier

 

Wir sehn uns in deinen Träumen

Live your dream – or dream your life

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“Silber – Das erste Buch der Träume” ist der Auftakt zur Silber-Triologie. Die 15jährige Liv muss wieder einmal umziehen. Zusammen mit ihrer Mutter, ihrer Schwester Mia und dem Hund Butter verschlägt es sie nach England. Eigentlich freut sie sich auf das neue, ruhige Leben in einem beschaulichen Cottage außerhalb der Stadt. Doch als sie das Flugzeug am Ziel verlässt, muss sie erfahren, dass ihre Mutter die Pläne geändert hat. Das Cottage scheint plötzlich nicht mehr “geeignet” zu sein. Na toll!

 
Neues Ziel: London.
Kerstin Gier: Silber - Das erste Buch der Träume, Rezension - Bücherschwarm
Kerstin Gier: Silber, Band 1, Rezension

Zusammen mit Mama’s neuem Geliebten Ernest und seinen beiden Kindern. Na toll! Schnell beschleicht die Schwestern der Verdacht, dass “Mom’s Lover” der eigentliche Grund für die Planänderung ist. Noch bevor sie sich in der neuen Umgebung richtig eingelebt haben, stellen sich bei Liv seltsame Träume ein: Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil. Richtig grotesk wird es allerdings, als sie Mitschüler regelmäßig in ihren Träumen sieht. Als sich herausstellt, dass die Jungs, die sie im Traum auf einem Friedhof getroffen hat, sich an Details aus ihrem Traum erinnern, wird sie neugierig. Was geht hier vor? Und vor allem: Wie kann das sein? Sie muss den Dingen auf den Grund gehen und findet schnell unheimliche Antworten auf ihre Fragen…

 

Mein Leseeindruck

Ich fand sowohl die Umsetzung, als auch die Idee der Geschichte, sehr gut gelungen. Besonders die Protagonisten Liv und Mia sind hier herausragend: Mit viel Witz, Sarkasmus und positiver Verbissenheit gehen sie durch die Geschichte und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Ja, ich möchte fast sagen, die beiden machen die Geschichte so besonders. Die Auswahl der verschiedensten Namen in der Geschichte brachten mich des Öfteren zum schmunzeln. Im Mittelteil des Buches jedoch hat man so ein wenig den Eindruck, dass die Story etwas zäher ist, allerdings nicht sehr lange und nicht besonders ausgeprägt. Den Gesamteindruck stört das nicht. Ich finde das Buch im Allgemeinen sehr gelungen und werde definitiv den zweiten Teil der Reihe demnächst noch lesen. Immerhin möchte ich wissen, wie es weitergeht. Das Buch liegt bereits auf dem Sub und grinst mich jeden Tag erwartungsvoll an. 🙂

 

Klappentext

Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.

Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen…

Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.

 

Buchreihe: Silber, Band 1

Genre: Fantasy / Jugendbuch

Verlag: Fischer FJB

Erstveröffentlichung: 20. Juni 2013

Originalsprache: Deutsch

Medium: Hardcover

Meine Bewertung:  ★★★★★

Spielt in: England

 

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