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Rezension: Tomorrow War – Buch 1 von J. L. Bourne

 

Auf “Tomorrow War – Die Chroniken von Max” hatte ich mich unglaublich gefreut. Das Cover gefiel mir auf Anhieb und auch der Klappentext klang einfach richtig gut. Ich hoffte auf einen packenden und spannenden Endzeit Thriller voller Action.

Der Einstieg in das Buch fiel mir relativ leicht. Durch Tagebuch ähnliche Eintragungen lernte ich Max kennen. Auf den ersten Seiten erfuhr ich, welche Ausbildung Max genossen hat und wie er zu dem Soldaten wurde, der er heute ist. Das ganze liest sich relativ kühl und distanziert.

 

Schleppender Einstieg

 

Die ersten 100 Seiten waren in meinen Augen etwas langatmig und ich musste mich geradezu durchkämpfen. Es gab einige Szenen, die wurden unnötig in die länge gezogen, manche Ereignisse wurden bis ins kleinste Detail geschildert. Zudem wirkte dieser Teil fast wie ein Agenten Thriller und solche Thriller mag ich überhaupt nicht. Da ich aber die Hoffnung nicht aufgeben wollte blieb ich dran. Es war allerdings ziemlich schleppend.

Nach einer geheimen Mission beginnt der Zusammenbruch der Welt. Dies geschieht sehr viel schneller, als ich zunächst vermutet hatte. Max gelingt es, sich darauf vorzubereiten, doch die Menschheit hat diese Chance nicht und schon bald herrschen mittelalterliche Verhältnisse. Das Recht des Stärkeren beherrscht die Straßen.

 

Nach 100 Seiten wurde es zunehmend spannender

 

Ab diesen Zeitpunkt spürte ich eine Veränderung der Story. Es wurde spannend und es passierte unglaublich viel. Die Panik und Angst der Menschen waren fast greifbar, die Atmosphäre im Buch veränderte sich. Man spürte, das nur noch das nackte überleben zählte.

Eine weitere überaus interessante Wendung gab es, als Max versuchte Sinn in diese neue Welt zu bringen. Wird ihm das gelingen? Das Ende war in meinen Augen ganz gut, es passte zum Buch. Man könnte das ganze auch so stehen lassen, doch es gibt ja noch einen zweiten Teil von Max. Mal schauen wie er sich dort schlagen wird.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die ersten 100 Seiten des Buches wirklich etwas zäh und langatmig waren. Wer allerdings dran bleibt der wird mit einer soliden Endzeit Story belohnt. Schlussendlich war dieses Buch ganz anders als ich zunächst vermutet und gehofft hatte. Aber die Grundidee sowie die Thematik gefielen mir. Die Umsetzung allerdings hätte etwas besser sein können.

 

Fazit:

Mit “Tomorrow War – Die Chroniken von Max” gelingt J. L. Bourne ein solider Endzeit Thriller, der mich aber nicht hundertprozentig überzeugen konnte. 

 

Bewertung 3,5 / 5

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