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Rezension: Dry von Neal und Jarrod Shusterman

 

Erschreckend und beängstigend 

Rezensionsexemplar
 
 

 

 

 

“Dry” ist das erste gemeinsame Werk von Neal Shusterman und seinem Sohn Jarrod Shusterman dieses Buch ist vor kurzem beim Fischer Sauerländer Verlag erschienen. Ich muss gestehen das ich bisher noch kein Buch des Autoren gelesen habe aber “Dry” reizte mich enorm. Das Cover gefällt mir unglaublich gut und auch der Klappentext konnte mich auf Anhieb überzeugen.

Spannung wo bist du?

Der Einstieg ins Buch fiel mir an sich ziemlich leicht denn der Schreibstil beider Autoren liest sich recht locker und auch flüssig. Beide Autoren schreiben zudem einnehmend und bildhaft. Ich lernte hier auf mehreren Seiten die einzelnen Charakter sehr intensiv kennen. Das fand ich zwar recht gut doch leider blieb dadurch die Spannung auf der Strecke. Hier wurde sich mit Kleinigkeiten aufgehalten die unnötig ausschweifend und detailliert geschildert wurden.

Als ich bereits 20% gelesen hatte spielte ich sogar mit dem Gedanken das Buch abzubrechen, doch da mich die Thematik derart reizte wollte ich nicht aufgeben. Also blieb ich dran und ich wurde belohnt denn bei ca. 44% wird es endlich richtig spannend. Von jetzt auf gleich wurde es rasanter und zunehmenden spannender.

Ich kam kaum hinterher und saß teilweise mit offenen Mund vor dem Buch das ganze fand ich einfach nur genial. Durch unvorhersehbare und geschickte Wendungen hatte ich zudem keine Ahnung wie das ganze ausgehen würde. Sicherlich hatte ich einige Vermutungen doch diese erwiesen sich immerzu als falsch.

Charaktere 

Die Charaktere wurden sehr detailliert dargestellt und auch gezeichnet. Alyssa und ihren kleinen Bruder habe ich ziemlich schnell in mein Herz geschlossen, denn gerade Alyssa ist unglaublich stark. Zudem gelingt ihr das was vielen in einer Extremsituation nicht gelingt, sie behält ihre Menschlichkeit. 

Tja und Kelton ist eine Klasse für sich gerade zu beginn wusste ich nicht recht wie ich ihn einschätzen soll. Doch er beweist sich als ein wirklicher guter Freund. Auch all die anderen Charaktere wurden bildhaft und authentisch gezeichnet.

Nun zur Handlung:

Wie ich ja schon geschrieben hatte, hatte zu beginn in die Story rein zu finden. Mir fehlte die Spannung und es zog sich leider etwas bis endlich was geschah.

Doch kurz vor der Hälfte des Buches wurde es endlich besser. Es wurde zunehmend spannender und ehe ich mich versah war ich im Bann der Story gefangen. Die Ereignisse überschlugen sich geradezu und ich konnte kaum atmen. Das war einfach nur brillant.

Das Ende?

Das Ende kam mir fast schon zu plötzlich denn ich hätte liebend gerne noch weiter lesen können. Allerdings muss ich auch sagen das ich mir mit der Umsetzung des Endes schwer tue. Auf der einen Seite passt es ja aber ich habe mir einfach was anderes vorgestellt. Mehr kann ich euch leider nicht verraten da die Spoilergefahr immens ist.

Trotz kleinerer Kritikpunkte konnte mich dieses Buch richtig gut unterhalten. Ich finde das die Thematik hier hervorragend umgesetzt wurde. Das machte das ganze aber auch erschreckend und beängstigend. Denn stellt euch mal vor wir hätten wirklich kein Wasser. Das wäre eine absolute Katastrophe. Ich kann euch dieses Buch daher empfehlen.

Fazit:

Mit “Dry” gelingt Neal Shusterman und Jarrod Shusterman ein beängstigendes, realistisches und nervenaufreibendes Szenario welches durchaus vorstellbar ist. Leider konnte es mich nicht völlig überzeugen deshalb bekommt es von mir nur 3,5 Sterne.  

 

 

 

 

Titel: Dry

Genre: Jugendbuch, Dystopie

Verlag: Fischer Sauerländer

Erstveröffentlichung: 22.05.2019

Autor: Neal und Jarrod Shusterman

Medium: eBook

Meine Bewertung:  3,5

Seitenzahl: 448

Aufrufe: 21

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